Ausstellung in Kassel vom 10.5. bis 12.5.2019

Mmh, wo sollen wir denn mal anfangen. Es gibt viel zu berichten und zu erzählen. Und wir haben auch zwei zutreffende Titel/Überschriften die für diese Ausstellung in Frage kommt.
Titel Nr. 1) Kurz nach der Ausstellung. Facebook-Treffen findet in virtuellen Räumen statt, das ist neu für uns.
Titel Nr. 2) Gleich zweimal ins Klo gegriffen.
Die Titel können viel Aussagen oder auch nichts. Das kommt ganz drauf an wer wann in welche Situation dabei war. Zumindest kann man das Ganze mit etwas Ironie genießen.


Wie ausgemacht trafen die ersten am Freitag gegen 10:00 Uhr in Kassel ein. Als ich mit dem vollbeladenen Wagen auf dem Parkplatz des Gemeindehaus in Harleshausen eintraf war Gert, wie nicht anders zu erwarten, schon da. Von den Organisatoren war nichts zu sehen und wir geduldeten uns noch etwas. Während der Wartezeit trudelten nach und nach einige Damen ein, die Ihr Tanzbein in dem großen Saal schwingen wollen. Dies kam uns schon merkwürdig vor. Aber es war ja noch etwas Zeit und die Damen wären um 11:30 Uhr fertig gewesen. In der Zwischenzeit inspizierten wir die anderen Räume, als wir sahen das auch Christine und Peter eintrafen. Wie man merkte war der Trupp von GermaNTRAK sehr pünktlich, Gert wie immer Überpünktlich ;-)

Nun war es schon nach zehn. Weder von den „Beans“ noch von dem „Southern Pacific Team“ war etwas zu sehen oder zu hören. Während die Damen immer noch das Tanzbein schwenkten, riefen wir unterdessen Frank von den Beans an, denn er wollte ja gegen 10:00 Uhr vor Ort sein.
„Ja entschuldige“ sagte er, „aber ich bin krank und kann erst morgen kommen. Aber Sebastian vom Southern Pacific Team kommt gegen 12:00 Uhr“. Okay, sagte ich und wollte natürlich wissen, ob das Team und Sebastian schon unterwegs ist. Also die gespeicherte Telefonnummer angerufen. „Hallo Markus“ hörte ich aus dem Hörer. „Hallo Sebastian“ sagte ich. „Ich wollte nur wissen ob Ihr schon unterwegs seid und wann Ihr hier eintrefft“. Großes Stöhnen und Gewusel im Hintergrund. „Wir sind noch am packen, das kann noch etwas dauern“. Ja toll dachte ich, das fängt ja gut an. Aber es gibt ja noch eine Steigerung ;-)
Sebastian wusste zumindest, das Frank krank ist und erst am nächsten Tag eintrifft.
Wie dem auch sei, wir mussten die Zeit irgendwie ausnutzen bis die Anderen kommen. Christine und Peter machten sich auf Erkundungstour. Gert und ich machten uns auf dem Weg zum Hotel und checkten schon mal im „Papen Änne“ ein. Zimmer belegt und für gut befunden. Wir machten uns wieder auf dem Weg zum Treffpunkt und wollten die tanzenden Damen ablösen. Gert fuhr als erster los, während ich noch nicht so weit war. Da klingelte das Telefon. „Hier Sebastian“ kam ganz aufgelöst aus dem Hörer. „Es tut mir leid, aber wir müssen die Veranstaltung absagen“. „Das ist nicht dein Ernst“ sagte ich. „Doch, da ist etwas mit der Buchung falsch gelaufen“. „Okay“ sagte ich, „ich muss nun auflegen und erst mal die restlichen Mitglieder Bescheid geben, die noch unterwegs sind“.
Als erstes rief ich Norbert und Adrian an. Denn sie waren ja noch von München aus mit dem Anhänger unterwegs. Als ich sie endlich erreicht habe, waren sie schon in Fulda. Ich sagte Ihnen das die Veranstaltung abgesagt worden ist. „Du willst mich verarschen“ säuselte es noch etwas lächelnd aud dem Hörer. „Ich schwöre, das ist die Wahrheit“, versicherte ich. „Ihr könnt zurück fahren, es findet keine Veranstaltung statt.“ versicherte ich noch einmal.“Was ist das für eine Scheiße!!?“ grummelte es nun lautstark mit Bayrischen brummen aus dem Handy.

Shit happens, sie machten sich dann auf dem Rückweg.
Jetzt musste ich schnell Gert folgen, bevor er anfängt das Auto leer zu räumen. Als ich auf dem Parkplatz ankam hatte Gert schon sein zweites Teil zum ausladen in der Hand. Fast wild Hupend und winkend machte ich mich auf den letzten rollenden Metern bemerkbar. „Gert, nicht weiter ausladen“ rief ich durch die geschlossene Autoscheibe. „Es findet keine Ausstellung statt“. Gert schaute mich mit großen fragenden Augen an. Lag es daran das er mich nicht verstanden hatte, oder daran das ich so wild im Auto hin und her winkte? ;-)
Wie dem auch sei, als wir uns wieder besonnen hatten, mussten wir noch Christine und Peter informieren.

Wir besprachen die Situation und beschlossen, das wir zumindest noch eine Nacht im Papen Änne übernachten und uns einen gemütlichen Abend zusammen machen. Am nächsten Tag wollten wir dann die Heimreise antreten.
Nun hatten wir gerade mal „12.00 Uhr Mittags“. Es sind gerade mal zwei Stunden in Kassel vergangen und es ging schief was nur schief gehen kann ;-)
So lange schreibe ich auch gerade an diesem Bericht an dieser Stelle.
Christine und Peter machten Ihre Tour weiter. Gert und ich machten uns auf dem Weg zum Zentrum von Kassel. Als wir unterwegs waren sahen wir das Technik Museum und das Henschel Museum. Leider war beides zur dieser Zeit geschlossen. Also liefen wir in der City umher und schauten uns die Stadt an. Als wir unterwegs waren bekamen wir einen Anruf von Cornelia und Frank. Sie machten gerade eine Rundreise und wollten am Wochenende bei uns in Kassel verweilen und mit uns an der Anlage spielen.

Sie fragten wo wir sind und ob wir schon fertig mit dem Aufbau sind? Gelächter von unserer Seite ;-)))
Kurz erklärt und dann zum Essen verabredet. Sie hatten ebenfalls schon im Papen Änne ein Zimmer gebucht. Abends ließen wir es uns gut gehen nach dieser Niederlage. Positiv ist das Hotel mit angeschlossener Gaststätte zu bewerten. Das Essen war sehr gut, ebenfalls das Frühstücks Buffet.

Am nächsten Morgen wollten wir ja nach dem Frühstück nach Hause fahren. Gert und ich recherchierten nochmal wann die Museen auf haben. Das Technik Museum öffnete um 11:00 Uhr und wir beschlossen noch das Museum zu besuchen. Am Frühstückstisch informierten wir die restlichen GermaNTRAK Mitglieder von unserem Vorhaben. So kam es das wir zu sechst ins Museum eintrafen.
Wir wurden vom Stellvertreteten Museums-Vorsitzenden Bernd Scott herzlich empfangen und er gab uns reichlich Informationen zum Museum. Unter anderem konnten wir auch an einen Vortrag teilnehmen, der eigentlich erst zum Sommerfest präsentiert werden soll. Dies war eine Vorab-Version zu dem auch ein Stadtratsmitglied eingeladen wurde. Ein Mitglied des Museumsvereins, leider ist mir der Name der netten Dame entfallen, präsentierte diesen Vortrag den sie in Ihrer Freizeit erarbeitet hatte. Bei diesem Vortrag ging es um das Henschelgelände und dem Werdegang der Firma. Der Vortrag ging über zwei Stunden, aber nur weil wir viel zwischendurch zu erzählen und diskutieren hatten. Außerdem war dies ja nur ein Test, den aber alle sehr Interessant fanden und gefallen hat. Nach dem Vortrag gab es noch Schnittchen und Rotwein. Es wurde noch in kleiner Runde weiter gefachsimpelt, während Conny, Frank und ich noch mal ins Museum gingen und uns umschauten und Bilder machten. So ganz ohne Modellbahn war das Wochenende dann doch nicht. Denn im Museum gab es eine H0-Modellbahn die sich im Aufbau befindet. Gebaut wird Bebra um 1958. Es war schon reichlich Betrieb auf den Gleisen. Aber es muss noch einiges an Zeit und Geld investiert werden. Interessant finde ich das dieses Museum nur durch einen Verein am Leben gehalten wird. Nachwuchssorgen scheinen sie nicht zu haben. Selbst die im Verein tätigen Kinder sind voll dabei und erzählen den Besuchern einiges Wissenswertes und helfen tatkräftig mit.

In einem weiteren Gespräch mit Herrn Scott wurden auch andere Dinge angesprochen. Unter anderem auch das wir eventuell dort mal eine Ausstellung oder Summer Jamboree abhalten könnten. Platz wäre zu hauf vorhanden, man muss es nur mal absprechen wie die Einzelheiten aussehen.
Nun war es schon fast Nachmittags. Conny und Frank machten sich auf dem Weg nach München. Auch ich machte mich, mit meinen seit drei Tagen vollbeladenen Pkw, auf dem Weg nach Hause.
Gert blieb noch eine Nacht um dann alles für unsere Summer Jamboree in Hambühren vorzubereiten.

Was ist das Fazit dieser Ausstellung?
Virtuelle Ausstellungen, egal ob Facebook oder nicht, ist nichts für uns. Aber wir haben das beste daraus gemacht.
Man könnte auch sagen: Außer Spesen nichts gewesen.
Jetzt habt Ihr einen kleinen Bezug zu den zwei Titeln/Überschriften vom Anfang. Vollständig ist der zweite Titel ja nicht. Dort heißt es ja „Gleich zweimal ins Klo gegriffen“.
Nun das zweite mal war Realität und nicht nur virtuell wie die Ausstellung. Mehr erfahrt Ihr auf Anfrage auf unserer Summer Jamboree ;-)
Bis dann, Markus

Bilder gibt es hier!

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