GermaNTRAK im Münchner Trambahn-Museum

Am 8. März begann dieses Jahr der Aufbau einer wieder ca. 9 x 6 Meter großen Anlage. Adrian, Bernhard B., Christine, Hans Werner und Peter wurden diesmal tatkräftig unterstützt von Bernhard R. aus Bamberg, der viele Module mitbrachte. Besonders erwähnen möchte ich dabei seinen Yard sowie das Klapp-Brücken-Modul von Günter, das uns älteren Herrschaften einige Schmerzen in den Kniegelenken ersparte. Auch ein paar schöne Module aus dem Fundus von Manfred fanden ihren Platz im Arrangement. Ebenfalls beim Aufbau und Betrieb geholfen hat uns zeitweise Patrick.


Den fahrtechnischen Aufbau übernahmen Adrian, Peter und mein Sohn Sebastian, alles funktionierte ohne Kurzschlüsse und sonstige Überraschungen. Die drei Lines wurden über den bewährten Booster-Koffer an die schwarze Z21 angeschlossen und am späten Nachmittag liefen nach der üblichen Gleisreinigung bereits die ersten Loks. Gesteuert wurden die Züge über die Smarties und über die zusätzliche Verkabelung kamen auch die alten sowie der neue Handregler LH 101 von Lenz zum Einsatz.

Der Besucherandrang am Samstag und Sonntag war in etwa vergleichbar mit dem Vorjahr, ab 11 Uhr durften sie die Halle betreten. Das war ganz praktisch, denn dadurch konnten vorher in aller Ruhe neue Züge aufgegleist werden und es blieb genügend Zeit, sich auch die anderen Anlagen in aller Ruhe zu betrachten.

Bernhard R. hat sein Yard komplett auf Digitalbetrieb umgestellt, so konnten im Inneren unserer Anlage bequem neue Züge aufgestellt werden, die dann über die große Kreuzung und meine beiden Weichenmodule auf eine der drei Lines verteilt werden konnten.
In der Regel fuhren alle Züge so gut wie störungsfrei, es gibt aber mittlerweile viele Module, deren Gleisübergänge  d r i n g e n d  überarbeitet werden müssten! An den leider wiederum nur in Form von Notecken vorhandenen Kurven scheiterte es auch, „richtig“ lange Züge sicher fahren zu lassen. Ebenso sind immer noch Module aus der Entstehungszeit unseres Vereins dabei, bei denen die vorgeschriebenen Kabel zur Stromversorgung (z.B. für Weichenantriebe und Beleuchtungen) noch nicht vorhanden sind…

Am Samstagabend trafen sich Veranstalter und Aussteller zu einem guten und reichhaltigen Abendessen und am Sonntag gegen 10 Uhr spendierten die Hausherren wieder allen Vereinen ein ausgiebiges Weißwurscht-Frühstück! Anschließend war wieder fahren, filmen und fotografieren angesagt, es kamen trotz strahlend blauem Himmel noch ein paar Besucher mehr als am Samstag und alle waren zufrieden.

Am Sonntag um 17 Uhr war dann offizielles Ende der Veranstaltung, und der Abbau ging wie immer schneller vonstatten als der Aufbau und das war auch ganz gut so, denn so gegen 18:30 Uhr wurde sogar offiziell über die Lautsprecher eine ziemlich dringende Unwetterwarnung mit Surmböen durchgegeben.

Wer meint, diesen Text schon mal gelesen zu haben, der hat nicht unrecht, denn der Ablauf glich dem Ablauf vom Jahr zuvor, sogar die Anlagengröße war fast gleich. Trotzdem hat es allen Anwesenden auch dieses Jahr wieder großen Spaß gemacht!


Hans Werner

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